Raumtemperaturregler

Während ein Heizkörperthermostat eigentlich nur „An“ oder „Aus“ sein kann, bietet ein Raumtemperaturregler stufenlose Einstellmöglichkeiten für die Heizung. Somit ist er ein idealer Begleiter für modernes Heizen und bietet viel Komfort. In der Praxis werden Thermostate allerdings oft als Synonyme für Raumtemperaturregler genutzt.

Was kann ein Raumtemperaturregler?

Ein Raumtemperaturregler misst mithilfe von internen und/oder externen Temperaturfühlern die jeweilige Innen- bzw. Außentemperatur und schaltet die Heizkörper und/oder Fußbodenheizung bei Bedarf an oder aus, um so die voreingestellte Temperatur zu erreichen. Dabei können für jeden Raum individuelle Temperaturen festgelegt und so besonders viel Komfort erreicht werden, ohne unnötig Energie zu verschwenden.
Raumtemperaturregler sind zudem auch zeitlich steuerbar und können entsprechend der An- und Abwesenheiten geregelt werden. So wird die Heizung automatisch runtergefahren, während Sie auf Arbeit sind und kostbare Heizenergie gespart. Denn jedes Grad weniger, senkt die Heizkosten um 6 %. Andererseits kann der Raumtemperaturregler zum Beispiel das Bad morgens besonders warm aufheizen, um einen guten Start in den Tag zu garantieren.
Zusatzfunktionen wie die „Fenster auf“-Erkennung bieten zusätzliche Energieeinsparnis beim Lüften und sichern einen hohen Komfort für modernes Wohnen, während eine Frostschutzeinstellung die Temperatur bei längeren Abwesenheit runterfährt. Besonders effiziente Raumtemperaturregler verfügen zudem über eine selbstlernende Aufheizoptimierung, die den Betrieb des zentralen Heizkessels möglichst effizient regelt.

Moderne Raumtemperaturregler steuern aber nicht nur den Betrieb der Heizung, sondern können im Sommer auch für kühle Räume sorgen, indem sie die Klimaanlage regeln. Die Umschaltung der Betriebsarten „Heizen“ und „Kühlen“ geschieht in der Regel automatisch über einen separaten Eingang.

Für Einfamilienhäuser werden in der Regel raumtemperaturgeführte Regler genutzt. Sie bieten im Gegensatz zur außentemperaturgeführten Regelung den Vorteil, dass auch Fremdwärmeeinflüsse wie z. B. durch Fernseher, Computer, Menschen, Tiere u. a. berücksichtigt werden.

Mögliche Funktionen von Raumtemperaturreglern

Je nach Ausstattung verfügen Raumtemperaturregler über verschiedene Funktionen. Neben einer Tag- und Nachtfunktion steht oft eine Urlaubsfunktion zur Verfügung. Dabei wird die Temperatur für einen eingestellten Zeitraum auf einem Minimum gefahren, um danach wieder auf dem voreingestellten Programm zu laufen. Durch die Minimaltemperatur wird nicht nur die Bildung von Schimmelpilzen vermieden, sondern auch das spätere Aufheizen erleichtert. Schließlich kostet es weniger Zeit und Geld Räume auf einer Minimaltemperatur zu halten, als total ausgekühlte Räume aufheizen zu müssen. Verbreitet ist auch die Partyfunktion, bei der der Start der Nachtabsenkung vorübergehend ausgesetzt wird, um die Gäste nicht im Kalten stehen zu lassen und für eine gemütliche Stimmung zu sorgen.

Mit der Entwicklung der Smarthomes gehen innovative Raumtemperaturregler einen Schritt weiter und lassen sich auch per Funk oder WLAN steuern. Damit können Sie die Raumtemperatur auch von Arbeit aus kontrollieren und noch leichter modifizieren. Entsprechende Apps machen dies auch für den Laien einfach und bequem. Per Klick können Sie so zusätzlich Heizenergie einsparen oder Ihr Haus bei vorzeitiger Rückkehr mollig warm machen.
Unsere Empfehlung:
Der Testsieger
Testbericht

Mehr über gesundes Raumklima erfahren: