Heizkörperthermostat via App per Smartphone steuern

Apps für energiesparendes Heizen

Die Zukunft des Heizens kann man schon heute ausprobieren und seine Heizung per Smartphone auch von der Ferne aus steuern. Verschiedene Apps machen dies möglich und bieten laut Herstellern nicht nur viel Komfort, sondern auch Heizkostenersparnisse von bis zu 30 %. Schauen wir also einmal, was diese Apps heute schon können und ob sie alle Versprechungen erfüllen.

Die Features der Heizapps

Das Smartphone weiß jederzeit, wo Sie sind. Genau dies nutzen auch Heizapps und fahren die Heizung runter, wenn Sie das Haus verlassen, oder wieder hoch, wenn Sie heimwärts fahren. Dies funktioniert auch für verschiedene Familienmitglieder, wenn diese jederzeit ihr Smartphone im Onlinemodus bei sich haben. Bei Bedarf kann die Heizung per Smartphone aber auch individuell gesteuert werden.
Um die Heizung besonders effizient zu fahren, lernen smarte Apps die Eigenschaften des Gebäudes und das Verhalten seiner Bewohner. So können die Systeme das Heim optimal und möglichst energiesparend aufheizen. Darüber hinaus beziehen einige Apps Wettervorhersagen in ihre Berechnungen mit ein und stellen solar gewonnene Energieerträge grafisch dar.

Die Heizapps bieten aber auch gute Kontrollmöglichkeiten und zeigen in übersichtlichen Reports, wann und warum geheizt wurde. So erfahren Sie, wie viel Sie täglich fürs Heizen ausgegeben, und können gegebenenfalls Ihr Heizverhalten anpassen.

Mögliche Probleme bei der Regelung

Der Selbsttest von Matthias Kremp, den man im Spiegel online lesen kann, zeigt einige der möglichen Probleme, die heutige Apps besitzen. So ist für die Regelung per Smartphone-App eine Datenflatrate unerlässlich. Ist das Smartphone unterwegs vom Internet getrennt, erkennen die Apps nicht, wenn Sie das Haus verlassen, und lassen die Heizung weiterlaufen.
Wird die Heizung dagegen nur von einem Handy aus gesteuert, sitzen andere Familienmitglieder schnell im Kalten. Allerdings lassen sich diese Einstellungen auch schnell ändern und sich die Heizung alternativ über einen Zeitplan oder manuell steuern.

Probleme kann es zudem geben, wenn das eigene Internet nicht optimal arbeitet. Dann kommt es schnell zu Aussetzern und das System läuft auf dem zuletzt gefahrenen Modus weiter. Ist dies der Absenkmodus, sitzt man schnell im Kalten.

Trotz dieser möglichen Probleme möchte der Testberichtschreiber Matthias Kremp aber nicht mehr auf das System verzichten. Wie stark man das eigene Haus mit dem „Internet der Dinge“ verbinden möchte und von deren Vorteilen profitieren will, muss aber jeder selbst entscheiden.

Heizkostenersparnisse von 30 % sind sicherlich nur für Familien mit regelmäßiger Abwesenheit zu erreichen. Um die 10 % sollten aber für die meisten Haushalte drin sein.

Heizapps kaufen oder im Abo nutzen

Die verschiedenen Anbieter von Apps für das smarte Heizen bieten ihre Produkte übrigens nicht nur zum Verkauf, sondern auch als Abo an. So bietet zum Beispiel tado° eine App im Abo-Dienst, in deren Jahrespreis auch die entsprechende Hardware enthalten ist. So kann man das System ausprobieren und bei Bedarf monatlich kündigen. Das Abo ist daher eine interessante Alternative zum Kauf einer Heizungsapp.
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