Wie funktioniert ein Heizkörperthermostat?

Die Funktionsweise von Heizkörperthermostaten

Heizkörperthermostate, wie sie im Heizkörperthermostat Test vorgestellt werden, sind kleine Geräte am Heizkörper, die die meisten kennen. Doch nur wenige wissen, wie viel Leistung die so einfach aussehenden Regler erbringen. Wir zeigen, wie und warum Heizkörperthermostate deutliche Kostenersparnisse erzeugen, und welche Funktionen moderne Thermostate bieten.

Wie funktionieren Heizkörperthermostate?

Heizkörperthermostate bestehen aus zwei Teilen. Zum einen befindet sich direkt an der Heizung ein Ventil, dass die Warmwasserzufuhr steuert. Während dieses Ventil nach der Installation des Heizkörperthermostates unter diesem verschwindet, dient der Thermostatkopf zur Regelung der Heizung. Dazu wird er gedreht und auf die gewünschte Stufe eingestellt.

Das Ventil

Das Ventil besitzt einen kleinen Stift, der die Warmwasserzufuhr bei Bedarf öffnet oder schließt. Wird das Thermostat nur selten bewegt, kann sich dieses Ventil blockieren. Schrauben Sie dann einfach den Thermostatkopf ab und bewegen Sie den Stift mit einer Zange leicht hin und her, um ihn zu lockern. (siehe auch "Thermostate wechseln")

Der Thermostatkopf

Der Thermostatkopf dient nicht nur zur Regelung, sondern verfügt auch über ein Thermometer, mit dem er die Raumtemperatur misst. Stimmt diese mit der eingestellten Temperaturstufe überein, wird die Warmwasserzufuhr zur Heizung mit dem Ventil gestoppt. Ist der Raum dagegen kühler als eingestellt, wird das Ventil geöffnet.
Je nach Art des Thermostats erfolgt dies auf mechanische oder elektronische Weise. Während mechanische Thermostate nur eine fünfstufige Temperaturregelung erlauben, lassen sich elektronische Thermostate aufs Grad genau einstellen. Zusätzlich lassen sich hier dank einer integrierten Zeituhr auch unterschiedliche Temperaturen für bestimmte Zeiträume einstellen. Eine automatische Nachtabsenkung sowie die Einstellung von regelmäßigen Abwesenheitszeiten führt so zu erheblichen Kosteneinsparungen.
Programmierbare Heizkörperthermostate funktionieren übrigens nur mit Batterien, die je nach Hersteller alle halbe bis zwei Jahre gewechselt werden müssen.
Wer derartige Heizkörperthermostate installiert, der senkt seine Heizkosten und den Energieverbrauch. Die hier abgebildeten elektronischen Regler (batteriegetrieben) sorgen für vorgegebene Raumtemperaturen zu festgelegten Zeiten.
Wer derartige Heizkörperthermostate installiert, der senkt seine Heizkosten und den Energieverbrauch. Die hier abgebildeten elektronischen Regler (batteriegetrieben) sorgen für vorgegebene Raumtemperaturen zu festgelegten Zeiten.

Zentrale Heizregelung

Neben der individuellen Regelung einzelner Heizkörper kann man mit einer zentralen Regelung auch die gesamte Wohnung steuern. Diese sind per Kabel oder heute meist aber per Funk mit den einzelnen Heizkörpern verbunden und erlauben eine effiziente und einfache Regelung.
Moderne Apps bieten darüber hinaus auch viele Zusatzfunktionen und berechnen zum Beispiel schon Wetterprognosen sowie die Gewohnheiten der Bewohner in die Heizungsregelung mit ein. Alarmfunktionen bei Feuer und Rauch lassen sich ebenfalls integrieren. Per Internet lässt sich die Heizung von überall aus regeln und die Heizkosten genau im Blick halten.
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